BVZF gründet Bündnis der nachhaltigen Mobilitätswirtschaft

Stau, Lärm und zu viele Abgase: Um das 1,5 Grad Ziel erreichen zu können, brauchen wir eine nutzerorientierte, nachhaltige Verkehrswende. Dazu hat der Bundesverband Zukunft Fahrrad ein Bündnis ins Leben gerufen, das die Fahrradbranche mit Shared Mobility und dem öffentlichen Verkehr zusammenbringt. Als Gründungsmitglied des BVZF unterstützt Company Bike diese Initiative.

Mit dabei sind die Allianz pro Schiene (ApS) für den Schienenverkehr, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für den ÖPNV und Busverkehr und der Bundesverband CarSharing (BCS) für den Autoverkehr. Weitere Branchenverbände sind bereits angefragt.

Gemeinsam ist die nachhaltige Mobilitätswirtschaft ein stark wachsender (Wirtschafts-)Faktor. Sie kann viel zur Verkehrswende beitragen, indem sie ein Mobilitätssystem für viele Zielgruppen und Bedürfnisse anbietet, das in der Lage ist, wachsenden Verkehr zu bewerkstelligen. Zudem ist die nachhaltige Mobilitätswirtschaft ein schnell wachsender Wirtschaftszweig, der schon heute rund 820.000 sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze bietet.

Die aktuelle Bundesregierung hat mit dem „Zukunftsbündnis Schiene“ oder dem „Nationalen Radverkehrsplan 3.0“ programmatisch vorgelegt. Für andere Bereiche steht eine systematische Förderung noch aus. Ziel des Bündnisses ist es, die Verkehrsfinanzierung an die Erfordernisse der Gegenwart anzupassen und die Rahmenbedingungen für eine gemeinsame, nachhaltige Verkehrswende zu schaffen.

Anlässlich der IAA in München und kurz vor der Bundestagswahl hat das Bündnis ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht und spricht sich für einen Gipfel für nachhaltige Mobilität innerhalb der ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung aus. Dieser soll den Startschuss für eine echte Verkehrswende geben.

Das vom Bündnis der nachhaltigen Mobilitätswirtschaft veröffentlichte Positionspapier finden Sie hier.

 

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