Neue Studie zur Mobilität in Corona-Zeiten

Eine repräsentative YouGov-​Befragung von mehr als 2.000 Bundesbürgern im Auftrag der DEVK Versicherungen zeigt, wie sich die Nutzung von verschiedenen Fortbewegungsarten durch die Corona-​Pandemie verändert hat. Das Ergebnis: Fast alle motorisierten Verkehrsmittel verlieren an Relevanz, Fahrrad fahren und zu Fuß gehen liegen im Trend.

Vor allem für den öffentlichen Verkehr bedeutet die aktuelle Situation Probleme: Weniger Pendler fahren ins Büro, viele verzichten aus Angst vor Infektionen auf Bus und Bahn. Nur noch jeder fünfte Deutsche (18%) nutzt den ÖPNV wie gewohnt, besonders junge Menschen (55%) verzichten aktuell auf öffentliche Verkehrsmittel. Auch die Nutzung fremder PKW (Taxi, Mietwagen, Car-Sharing, Fahrgemeinschaften) ist seit COVID-19 rückläufig.

Selbst das eigene Auto wird laut dieser Studie im Schnitt nicht stärker genutzt: 19% der Befragten fahren häufiger mit dem Auto als zuvor, weitere 19% geben jedoch an, dieses Fortbewegungsmittel seltener zu nutzen.

Motorisierte Fortbewegungsmittel sind damit insgesamt weniger gefragt als noch zu Beginn des Jahres. Das liegt auch daran, dass durch Kontaktbeschränkungen, Home-​Office und Kurzarbeit bei vielen die Wege zu Arbeit, Schule und Universität entfallen. Trotzdem gehen die Befragten jetzt deutlich häufiger zu Fuß (36%) oder nutzen ein Fahrrad (19%).

Steigen auch Sie aufs Rad – für eine gesunde, grüne Welt!

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